Bommels Schicksal – Der Preis der Bequemlichkeit đŸ”±

Unsere Beziehung zu Gott

Hast du eine gute Beziehung zu Gott?

„Sonntags schlafe ich gerne aus. Und Dienstagabend? Na hör mal, da habe ich 8 Stunden Arbeit hinter mir. Kommt da ĂŒberhaupt jemand zu diesen Abend-Gottesdiensten?“ Gehörst du zu den Menschen, die solche Fragen stellen? Dann ist dieser Artikel fĂŒr dich …

Ich lese gerade Hiob.

Und was soll ich sagen: Unvorstellbar, was dieser Mensch durchmacht. Das wĂŒnscht sich keiner. Wie ich an seiner Stelle reagieren wĂŒrde, möchte ich mir nicht vorstellen. Aber eines weiß ich: 

Ohne Gott, ohne eine „gute Beziehung“ zu IHM, sind wir verloren.

Ich denke an eine Geschichte, die ich vor einigen Jahren gesehen habe. Ich mag es gar nicht sagen, aber es war bei einer Folge von GZSZ (Gute Zeiten, schlechte Zeiten) 😬.

Da gab es einen jungen Mann namens Till, genannt Bommel. Bommel spielte die Rolle des „moralisch Überlegenen“ und „spirituell AbgeklĂ€rten“ im weltlichen (um nicht zu sagen korrupten) Milieu eines Immobilienunternehmers. 

Bommel hatte es mit der fernöstlichen Weisheit. Immer wusste er einen klugen Spruch von Konfuzius oder eine buddhistische Weisheit zu zitieren. Manchen ging er auf die Nerven, andere schĂŒttelten nur den Kopf. Aber im Großen und Ganzen war er gut angesehen, ein „Spiritueller“ eben. Im Geheimen wurde er von vielen sogar bewundert …

Doch dann passiert es:

Bommel bekommt eine seltene, aber tödliche Nervenkrankheit. Eines Tages, er ist allein in seinem Bauwagen, haut es ihn um. Er stĂŒrzt hin und kann sich nicht mehr bewegen. Und keiner merkt es. Stundenlang liegt er allein am Boden und ringt mit der Panik. Endlich kommt ein Freund und findet ihn.

Warum erzÀhl ich diese Geschichte?

Weil in und von diesem Moment seiner Ohnmacht an fernöstliche Weisheiten keine Rolle mehr spielen.

In der Zeit, als er am Boden lag, gab es keine SprĂŒche. Und auch danach war kein Trost mehr in diesen Ersatzgöttern zu finden. Die Geschichte endet kurz darauf und Bommel verschwindet durch Selbstmord aus der Serie.

Und Konfuzius gleich mit…

Aber kommen wir auf den Einen zurĂŒck, der uns trösten und halten kann: Jesus. Nur in ihm finden wir die Kraft und die Hoffnung, die uns auch durch schwere Zeiten unseres Lebens tragen.

Was mich heute bewegt, ist eine ganz persönliche Frage:

Ist das bei dir auch so? Hast du Kraft und Hoffnung in Jesus?

Mir fÀllt auf: Manche unserer Geschwister kommen sonntags nicht zum Gottesdienst.

Das ist bedauerlich. Sie fĂŒgen sich damit schweren Schaden zu, denn sie verlieren wichtige Zeit, um ihre Beziehung zum Herrn zu festigen. Diese Gottesbeziehung aber ist der Fels, auf dem unser Lebenshaus sicher steht. Konfuzius und Konsorten sind der Sand, der nicht trĂ€gt (MatthĂ€us 7,24-29).

Was ist, wenn schwere Tage kommen?

Was ist, wenn Gott uns prĂŒft? Wenn er uns beschneidet, damit wir besser wachsen? Was, wenn er uns gar umtopft?

Wie wollen wir in schwierigen Zeiten im Glauben standhaft bleiben, wenn wir sein Angebot, unseren Glauben in ruhigen Zeiten zu stÀrken, ausschlagen?

Du weißt, Gott will unser Bestes. 

Eines aber wissen wir: Alles trĂ€gt zum Besten derer bei, die Gott lieben; sie sind ja in Übereinstimmung mit seinem Plan berufen.
(Römer 8, 28; NGÜ)

Wissen wir das? Erkennen wir das? Denn vor dem Erkennen kommt das Wissen, das Kennen.

Wir mĂŒssen die Hand Gottes in- und auswendig kennen. Sie muss uns vertraut sein, damit wir sie in schweren Zeiten wiedererkennen. Und Kraft und Hoffnung aus ihr schöpfen durch das Wissen: Der Herr ist mit mir.

Es ist schwer, in jeder Situation zu erkennen, dass sie zu unserem Besten bestimmt ist. Das weiß ich wohl.

Aber wir können es uns leichter machen, in allem die Hand des Herrn zu sehen. Indem wir möglichst viel Zeit mit IHM verbringen. 

Und daraus immer wieder Kraft und Hoffnung schöpfen.

Der Jesus-Journalist âœđŸ»

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