Wird der Plan zum Erfolg fĂŒhren? đŸ«¶

Ein Gebetsplan muss her

Ein Gebetsplan soll mir helfen, das tÀgliche Beten zu einer festen Gewohnheit zu machen

Ein Gebetsplan wird mir helfen, das intensive Gebet in meinem Tagesablauf zu etablieren. Zumindest hoffe ich das. Das ist keine Floskel, denn wenn wir gottgewollte VerÀnderung in unserem Leben wollen, dann ist Gebet das probate Mittel dazu.

Gestern habe ich mich festgelegt.

Ich möchte VerĂ€nderung in meinem Leben. Ganz konkret und fĂŒr mich spĂŒrbar. Und andere sollen es sehen können, ich will mehr werden wie Jesus. Das ist das Ziel von jedem JĂŒnger Jesu, schon Johannes der TĂ€ufer hat es gesagt:

Er muss immer grĂ¶ĂŸer werden und ich immer geringer.
(Johannes 3,30; NGÜ)

Er, das ist natĂŒrlich Jesus.

FĂŒr mein Empfinden ist dies die vermutlich kĂŒrzeste Beschreibung vom Sinn des Lebens, die es gibt. Und die treffendste 


Aber zurĂŒck zum Thema.

Als Christ glaube ich, dass der beste Weg zu dauerhafter und gottgewollter VerĂ€nderung das regelmĂ€ĂŸige Gebet ist. Im Gebet sprechen wir mit Gott und er spricht mit uns. Wir hören zu, sind aufmerksam und offen fĂŒr das, was er uns sagt. Gebet macht uns feinfĂŒhliger und richtet uns auf Gott aus. Es fĂ€hrt unsere geistigen Antennen aus und stellt unsere Frequenz auf seinen Sender ein. Kurz gesagt:

Gebet macht uns fĂ€hig, seine FĂŒhrung im alltĂ€glichen Leben zu erkennen. Und ihr zu folgen.

Mein Gebetsleben bisher

Aktuell habe ich eine feste Gebetszeit.

Sie ist um ca. 8.00 Uhr und dauert im Regelfall sieben bis zehn Minuten. In dieser Zeit nutze ich meine Gebetsbank. Neben mir liegt das Handy mit Timer, der auf sieben Minuten eingestellt ist. Außerdem ein kleiner Zettel mit Stift, so dass ich mir EindrĂŒcke sofort aufschreiben kann.

Dann gibt es noch mehrere „feste“ Gebetsgelegenheiten. Damit meine ich Situationen, in denen ich „automatisch“ daran denke, zu beten.

Morgens zum Beispiel stehe ich um 5.15 Uhr auf und lese eine Stunde in der Bibel. Dabei bete ich immer wieder mal, manchmal sogar mehrere Minuten. Meistens aber kĂŒrzer.

Zu den Mahlzeiten beten Janneke und ich zusammen. Das Gleiche tun wir abends beim Zubettgehen.

WĂ€hrend des Tages kommen und gehen die Gebete, wie es mir gerade einfĂ€llt oder der HERR mir schenkt. Gute Zeiten fĂŒr lĂ€ngere ZwiegesprĂ€che mit dem HERRN sind SpaziergĂ€nge mit den Hunden. FrĂŒher bin ich viel gejoggt, das sind auch hervorragende Bet-Zeiten gewesen.

Insgesamt wĂŒrde ich sagen: Das ist ausbaufĂ€hig.

Der Plan fĂŒr mein neues Gebetsleben

Vier feste Gebetszeiten möchte ich haben.

Diese Gebete sollen die Ankerpunkte meines Tages sein, an denen ich alles festmachen kann. Es bietet sich an, diese Zeiten in den „natĂŒrlichen“ Ablauf eines Tages zu integrieren.

Wenn eine Gebetszeit wie ein Fremdkörper in deinem Leben steckt, dann wird es dir sehr schwerfallen, sie zu etablieren.

Erste Gebetszeit

Morgens gleich nach dem Aufstehen. Bevor ich einen Kaffee trinke oder es mir mit der Bibel gemĂŒtlich mache, möchte ich in Ruhe beten.

Zweite Gebetszeit:

Wie gehabt morgens um +- 8.00 Uhr. Wir haben gefrĂŒhstĂŒckt, Hunde waren Gassi, die Mitarbeiter sind begrĂŒĂŸt und der Tag ist „eingetĂŒtet“. Vor dem Schreiben kommt jetzt das Gebet.

Dritte Gebetszeit

Mittags um +- 14.30 Uhr. Das ist der Zeitpunkt, wo unsere Mittagspause endet und wir uns wieder in die Arbeit stĂŒrzen. 

Vierte Gebetszeit

FrĂŒher Abend und am besten direkt nach der Arbeit. Das wĂ€re dann ca. 17.00 bis 17.30 Uhr. Diese Gebetszeit wird vermutlich am schwersten „durchzusetzen sein“, denn hier sind die grĂ¶ĂŸten UnregelmĂ€ĂŸigkeiten im Tagesablauf.

Gleich morgen geht es los!

Ich freue mich auf diesen „Selbstversuch“ und verspreche mir eine ganze Menge davon.

Und ĂŒbrigens: Das ist meine Art und Weise, die Dinge anzugehen. Es ist weder der einzige noch wahrscheinlich der beste Weg. Es ist EIN Weg. Du hast vielleicht einen ganz anderen und der ist genauso gut und passt fĂŒr dich viel besser.

Wichtig ist nur, dass wir regelmĂ€ĂŸig und intensiv beten.

DarĂŒber wĂŒrden wir uns auch gerne mit dir austauschen. Wir alle lernen voneinander. Wenn du Lust hast, dann schreib einfach einen Kommentar oder eine E-Mail.

Der Jesus-Journalist âœđŸ»

P. S. Eines möchte ich noch deutlich sagen: Die Gebetszeiten, die ich mir vorgenommen haben, haben nichts mit den fĂŒnf Gebetszeiten des Islam zu tun. Sie dienen mir nur als Hilfe, um in meinem Tagesablauf die feste Gewohnheit des Betens zu verankern. 

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